Effiziente Organisation der kommunalen Interessen

Eine gemeinsame Verhandlungsführung und intensiver Informationsaustausch zwischen Abfallwirtschaftsverbänden, Gemeindebund und Städtebund haben sich bei den Verhandlungen mit der Wirtschaft über den Aufbau des Verpackungssammel-systems für die Kommunen bezahlt gemacht.

Die Gemeinden haben sich freiwillig oder per Landesgesetz zu Bezirksabfallwirtschaftsverbänden zusammengeschlossen, diese wiederum zu Landesverbänden (in Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg und Burgenland). Die Vertreter der Landesdachverbände haben die Notwendigkeit einer bundesweiten Interessensvertretung gesehen. Daher haben sie sich einige Jahre in der losen Form einer Arbeitsgemeinschaft getroffen.

Zum wiederholten Male wurde mit dem Gemeindebund eine verstärkte Zusammenarbeit gesucht. Aus Sicht des Gemeindebundes haben andere Interessen der Gemeinden größere Priorität (wie Finanzausgleich). Daher wurde eine formale Struktur zur kommunalen Interessensvertretung der Abfallwirtschaftsverbände notwendig, die dem Gemeindebund fachlich zuarbeitet.

Nach längeren Diskussionen innerhalb der ARGE über diese Struktur wählte man die Form des Vereins und behielt den etwas sperrigen Namen "ARGE österreichischer Abfallwirtschaftsverbände" bei.